DFNZ auf dem WELT Sicherheitsgipfel 2026: Vom Soldaten gedacht, in Serie gebaut
DFNZ hat am WELT Sicherheitsgipfel 2026 in Berlin teilgenommen: CEO Eric Voss war auf dem Podium vertreten und diskutierte über die Zukunft der europäischen Verteidigungsfähigkeit. Für DFNZ gilt dabei ein klarer Grundsatz: Verteidigungstechnik muss vom Soldaten her gedacht und für die Serie gebaut werden. Die europäische Verteidigungsindustrie steht vor einer neuen Herausforderung – innovative Technologien müssen künftig nicht nur entwickelt, sondern schnell und im industriellen Maßstab verfügbar gemacht werden. Genau diese Fragestellung prägte die Diskussion auf dem Gipfel und beschreibt zugleich den strategischen Anspruch von DFNZ.
Vom Prototyp zur Serie: Im Interview mit WELT erläutert Eric Voss, CEO von DFNZ, warum die europäische Verteidigungsindustrie den Schritt von der Einzelanfertigung zur industriellen Skalierung gehen muss, welche Rolle die Engineering- und Industrialisierungskompetenz der Automobilindustrie dabei spielt und wie DFNZ dazu beiträgt, Innovationen schneller in die Anwendung zu bringen.
Den notwendigen Wandel der Branche beschreibt Eric Voss im Interview so:
„Wir haben bis jetzt eine handwerkliche Fertigung, Einzelproduktion von unterschiedlichen Systemen gehabt. Wir müssen das jetzt auf Tempo, auf Skalierung bringen und über Stückzahlen sprechen von 10.000, 100.000 oder einer Million."
Diese Aussage bringt die aktuelle Herausforderung auf den Punkt: Innovation allein genügt nicht mehr. Europa hat kein Innovations-, sondern ein Skalierungsproblem. Entscheidend ist die Fähigkeit, neue Technologien schnell zu industrialisieren, zuverlässig zu produzieren und in den Stückzahlen bereitzustellen, die eine resiliente und leistungsfähige Verteidigung erfordert.
Der Maßstab ist der Soldat – nicht das Papier
So wichtig die Stückzahl ist: Ausgangspunkt bleibt für DFNZ immer der Mensch im Einsatz. Verteidigungsfähigkeit beginnt nicht im Besprechungsraum, sondern im Feld – dort, wo Soldatinnen und Soldaten Verantwortung übernehmen und sich auf die Systeme, Produkte und Ausrüstung verlassen müssen, die im Ernstfall über ihr Überleben entscheiden können. Deshalb steht der Nutzer im Zentrum jeder Entwicklung: Anforderungen, Erfahrung und Feedback der Streitkräfte geben vor, was entwickelt, beschafft und skaliert wird. Nicht was auf dem Papier beeindruckt, zählt, sondern was im Einsatz funktioniert – robust, intuitiv, interoperabel, verfügbar und skalierbar. Die Lehren aus der Ukraine zeigen, wie schnell sich Anforderungen ändern. Wer Verteidigungsfähigkeit ernst nimmt, muss schneller testen, schneller lernen und schneller liefern – immer mit Blick auf den konkreten Nutzen für den Soldaten im Einsatz.
Dual Use: Innovation trifft industrielle Umsetzung
Genau darüber diskutierte Eric Voss beim Panel „Dual Use: Win-win für Verteidigung, Industrie und Start-ups", gemeinsam mit Karin Rådström, CEO der Daimler Truck Holding AG, und Balázs Nagy, Co-Founder & CEO von TYTAN Technologies. Die Diskussion zeigte, wie eng Innovation, industrielle Umsetzung und Dual-Use-Kompetenzen künftig zusammengedacht werden müssen.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich die Innovationskraft junger Technologieunternehmen mit der Engineering- und Fertigungskompetenz etablierter Industrien verbinden lässt. Gerade die Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie verfügt über jahrzehntelange Erfahrung darin, komplexe Systeme zuverlässig und in großen Stückzahlen zu produzieren. Kompetenzen, die für den Aufbau einer leistungsfähigen europäischen Verteidigungsindustrie zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Für DFNZ bestätigt diese Diskussion die eigene strategische Ausrichtung. Das Unternehmen positioniert sich an der Schnittstelle von DefenseTech und Industrie. Ziel ist es, neue Lösungen nicht nur zu entwickeln, sondern sie gemeinsam mit starken Industriepartnern schneller in die industrielle Umsetzung zu überführen – konsequent ausgerichtet am konkreten Bedarf der Soldatinnen und Soldaten im Einsatz.
„Dass DFNZ gemeinsam mit einem DefenseTech-Start-up und einem führenden Industrieunternehmen auf dem Podium vertreten war, unterstreicht genau die Rolle, die wir einnehmen möchten: Wir verbinden die Innovationsgeschwindigkeit neuer Technologien mit der industriellen Umsetzungskompetenz, die für Skalierung und Serienreife entscheidend ist." — Eric Voss, CEO DFNZ
Neben der Paneldiskussion bot der WELT Sicherheitsgipfel für DFNZ eine hervorragende Gelegenheit zum Austausch mit zentralen Akteuren des sicherheitspolitischen Ökosystems. Führende Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Bundeswehr und der Verteidigungsindustrie nutzten die Veranstaltung, um über die Zukunft der europäischen Verteidigungsfähigkeit ins Gespräch zu kommen. Für DFNZ bot sich damit die Möglichkeit, bestehende Kontakte zu vertiefen, neue Partnerschaften anzubahnen und die eigene Positionierung im direkten Austausch mit relevanten Entscheidungsträgern zu schärfen.
Design. Deliver. Defend.